Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk:
Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespr√§ch √ľber Philosophie.  Heinrich Heine

meine Gedichte


Sitzen Zwei auf einer Bank,
 der Eine tot- der Andere krank.

Erst sprach der Tote:
...hätte noch 'ne Zigarette.


Dann sprach der Kranke:
.... nein danke.....


Was ich gerne wär!


Manchmal, wenn ich traurig bin,

setz ich mich auf meinem Bettchen hin

und w√ľnschte, ich k√∂nnte mich verwandeln.



Dann bin ich ein großes Pferd

und w√ľrde schneller laufen.


Oder eine starke Katze

und w√ľrde mich nur raufen.


Oder ein kleiner Vogel

und w√ľrde ganz hoch fliegen.


Oder eine gefährliche Schlange

und w√ľrde faul in der Sonne liegen.


Was aber mach ich,

wenn ich das nun wär?


Wäre ich als Pferd geboren,

Bekäme ich jetzt die Sporen.

M√ľsste schleppen, m√ľsste ziehn,

und mein Leben lang schwer m√ľhn.

Dann bleibe ich lieber was ich bin,

ein Kind!



Hätte ich nun ein Katzenfell,

fräße ich Mäuse und das ganz schnell.
könnte m ich nicht waschen, sondern immer nur lecken

und w√ľrde schnuppern an allen Ecken.

Dann bleibe ich lieber was ich bin,

ein Kind!



Wäre ich ein Vogel und könnte fliegen,

w√ľrden mich die Katzen zum fressen lieben.

Ich könnte vor Angst nicht schlafen in der Nacht

und gäbe vor jedem Geräusch mich dann in acht.

Dann bleibe ich lieber was ich bin,

ein Kind!


Hätte ich eine Schlangen - Schuppenhaut,

gäbe es keinen der mir vertraut.

Ich w√ľrde weinen und mich nach Freunden sehnen,

doch Schlangen, die haben keine Tränen.

Dann bleibe ich lieber was ich bin,

ein Kind!


Bin ich aber meiner Eltern Kind,

dann weiß ich wo meine Freunde sind.

Ich habe Spaß und schlafe gut,

hab ich Angst, dann macht mir Mama Mut.

Genau dann weiß ich, was ich am liebsten bin,

ein Kind! 

 





Silvio Krone
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